Lebenskunst Urakademie
Mensch und Natur : gemeinsam kreativ sein

Programm: 

Teilnahme nur mit Anmeldung

Veranstaltungsort: Uferweg 1 in 86923 Finning a.d. Windach (Fünfseenland)

Wöchentlicher SchöpferInnennachmittag
jeden Mittwoch, 14-18 Uhr
Wir öffnen die Urakademie für einen gemeinsamen Kreativnachmittag. Sich Zeit nehmen für die eigene Kreativität und daraus Freude und Gemeinschaftssinn schöpfen. Wir bieten die Möglichkeit für Spinnen, Weben, Stricken, Nähen, Filzen, Zeichnen, Malen, Drucken, Tonen, Schreiben, Kochen, Backen... Keine Vorkenntnisse erforderlich. Wir bevorzugen natürliche und ursprüngliche Materialien und Techniken, auch das Sammeln und der Herstellungsprozess der Kunstmaterialien gehört mit dazu. Das, was entsteht, ist das, was aus uns heraus und vielleicht auch mitgeteilt werden möchte, z. B. an der Galerie am Gartenzaun und im Garten. Kreativität beschränkt sich nicht auf die hier aufgezählten bildnerischen Mittel, auch nicht auf die Trennung in Profi und Laie, Kind und Erwachsener, privat und öffentlich, Kunst und Nichtkunst. Vielleicht nutzt Du erst einmal die Gelegenheit, den seit Jahren liegengebliebenen Pullover zu vollenden... Wie auch immer, sei Willkommen in einem gemeinsamen Raum der Kunst zu leben.
Die Idee des Schöpferischen ist uns gemeinsam und verbindet uns mit unserer Quelle, deshalb kann dieser Weg für uns heilsam sein. Wir unterstützen uns gemeinsam dabei. Letztlich gehen wir in Richtung "soziale Skulptur". Das gibt uns die Möglichkeit unsere menschliche Zukunft auf der Erde ganz anders als jetzt, nämlich harmonisch, frei und in Frieden mit Allen und Allem zu erschaffen.
Im Feld der Vorbereitung hat sich der Walnussbaum gemeldet, Thema "Entschlossenheit, die Frucht wird reifen". Er verkörpert eine Vielfalt an Assoziationen und Möglichkeiten, ist eine starke Medizin für Mensch und Gesellschaft. Aus den Schalen läßt sich Tinte herstellen, die Nüsse sind genial u.a. für fermentierte Nußlaibe, die Blätter lassen sich Räuchern. Sieben Bäume möchten kommendes Jahr in Finning gepflanzt werden, ein Zukunftsprojekt. Von der Vision für eine paradiesische Zukunft lassen wir unsere Schritte von jetzt an führen... Weiß jemand einen Platz für einen Walnußbaum?
Ausgleich: € 20.-, Ermäßigung für Dauerteilnehmer, Ausgleich auf andere Weise auf Anfrage.


Naturfarbenreihe: „Taten und Leiden des Lichts“, die Chromatik der Farben
24.6. und 8.7. von 14-18 Uhr
Ein Nachmittag mit je einer Farbe (im Schwingungsfeld benachbarter Töne): Gelb, Blau, Rot, Grün und Violett/Lila. Aus verschiedenen Pflanzen stellen wir die Farbe her und erforschen in einem kreativen Gestaltungsprozess ihr geistiges Wesen, ihre optische, energetische, psychologische und heilsame Wirkung. In inneren Reisen erkunden wir deren Schöpferkräfte, erfahren die aktive und passive Kraft der Farbwesen, Temperamente und Energiezentren, die Goethe „Taten und Leiden des Lichts“ nannte. Beim ausprobieren der frischen Farben öffnet sich ein weiterer Raum: Eine Brücke zwischen den Welten, zwischen Materie und Geist, dem Regenbogen. Eine spannende Forschung über das Licht und seine Facetten. Abschluß mit kleiner Präsentation und Färbermahlzeit (jede/jeder trägt dazu etwas bei) Gemeinsamer Farbtanz am letzten Termin.
Mitbringen Mörser, Brettchen, Messer, kleine Schraubgläser, Stoff zum Auspressen der Farbe, säurefreies Papier für Farbproben und je eine Leinwand (bitte auf Qualität achten) oder grundierter Malkarton, Sperrholz
Ausgleich € 40.-

überbrücken „…die unsichtbare Skulptur errichten“
Sonntag 30. Juni um 16 Uhr
Eine Hommage à Joseph Beuys in der Urakademie am Uferweg 1 war der Ausgangspunkt für den Wunsch den Kulturimpuls der „Sozialen Skulptur“* in Finning auszudehnen. Gemeinsam möchten wir unser kreatives Begegnungspotential erkunden: wie gestaltet sich Gemeinschaft auf dem Weg, trifft Bekanntes auf Unbekanntes, begegnet Vertrautes Neuem? Zu diesem Zweck laden wir zu einem freien Erkundungsgang über die Brücken in Finning ein.
Start: an der Alten Mühle, Mühlbachstraße 14, Oberfinning

überbrücken
Gegensätze, Generationen, Kulturen, Mensch und Natur…
unter den Brücken
Wasser, Tiere, Pflanzen, Steine, Naturwesen…
zwischen den Brücken
Ufer, Geschichten, Heimaten…
und auf den Brücken?
Wir, die gemeinsam Zukunft gestalten, die unsichtbare Skulptur errichten…
lauschend, schauend, tönend, klingend, bewegt...
Bitte bringt Gaben für die Natur mit und was sonst noch ruft (vielleicht eine Maul-Trommel, Rassel, Glöckchen, einen Wanderstab, kleine bunte Wollfäden zum Aufhängen….)
Am Ende der Runde gibt es die Möglichkeit zur Einkehr im Gasthof Fuchs und Has in Unterfinning zum gemeinsamen Gedankenaustausch

Über eine Anmeldung freuen wir uns: Stefan Eiberger, Nina Kürschner, Helia Ringler, Martha und Markus 


Trommel- und Schlegelbau
Aus einem Buchenholzring und einer rohen Tierhaut wird eine Rahmentrommel gebaut. Aus einem mitgebrachten Ast und Filzwolle entsteht dein Schlegel. Das Herrichten des Ringes, Zuschneiden der Haut, Fädeln und Spannen ist ein archaischer Akt, die Geburt deiner Trommel. Damit nimmst du teil am Ursprung mit der Verbindung von Baumwesen, Tiergeist und Mensch. Hirsch, Wildschwein, Rind, Pferd oder Ziege z.T. aus heimischen Wäldern warten auf die Begegnung mit dir. Wenn du deine Trommel gespannt hast, wird sie in einem Ritual den vier Elementen vorgestellt und wir heißen dich im Trommelclan willkommen. Nach einer Trocknungszeit von ca. einer Woche, kannst du mit deiner Trommel u.a. reisen und Heil- und Elemente-Rituale machen. Mit dieser Arbeit wird deine Verbindung zu Mutter Erde und ihren Wesen als auch zu den Ahnen immer tiefer und fester und du wirkst mit an der Wandlung in eine neue Zeit. Trommeln ist praktische Selbstermächtigung, denn durch die Schwingung, an der du mitwirkst, bist du mit Allem verbunden und kannst dein Gefühl der Getrenntheit loslassen.
Anzahlung: Material € 150.-, Rest € 200.- (Durchmesser 45 cm), Reisetrommel (35 cm) Rest € 130.-
Mitbringen: gerader, trockener aber nicht spröder Ast für Schlegel, Gaben für die Natur, Verpflegung (Martha kocht eine Suppe)


Seele der Landschaft - Landschaft der Seele, Naturfarben und Ritual in Istrien
nächstes Seminar 16.-20. September - 5 Tage Spätsommer in Istrien
Der gegenwärtige Moment ist wie eine Geburt, bei dem die Seele der Erde und der Menschen in eine neue Verbindung treten. Die Landschaft, ihr Licht, ihre Farben und Klänge, die Pflanzen und Tiere bilden den sinnlichen Erkundungsraum für eine Hochzeit mit der Erde. Die alte Kulturlandschaft am Mittelmeer lädt zu Wanderungen, Beobachtungen und Farbexperimenten ein. Viele Färberpflanzen sind auch Heilpflanzen. Exkursionen an alte Kraftorte und über die Landschaft sondieren die Standorte der reifen Färberpflanzen und bereiten uns vor auf eine Reise ins Innere, erinnern an unterschiedliche Stimmungen in uns. Klänge mit einfachen Naturinstrumenten und Stimme stimmen uns ein auf die feineren Ebenen und öffnen den Raum der Kommunikation mit den Naturwesen. In unserem Gehen über die heilige und heilende Erde entsteht Schritt für Schritt ein „Kleid“ das die gemeinsame Schwingung deiner Seele und die der Erde mit den vorgefundenen Blüten und Früchten gestaltet. Am Meer weihen wir diese zweite Haut, unser „Hochzeitskleid“ mit Mutter Erde und all ihren Wesen in einem Ritual ein.
insgesamt 5 Tage, Workshop Ausgleich € 450.-, Reise, Übernachtung und Verpflegung selbst


Weg der Vergebung

Mittwoch 3. Juli, 19 Uhr
Wir haben im letzten Jahr tiefe Erfahrung mit dieser einfachen Praxis machen dürfen. Beim vergangenen Abend nahmen auch einige TeilnehmerInnen nicht physisch teil, darunter der Vater einer lieben Freundin, der auf dem Weg in die andere Welt war. Er gab und als Vermächtnis "wir müssen zusammen halten". Vergebung wirkt auf die Vergangenheit, erlöst unser Verhältnis zu den Ahnen und schafft gleichzeitig den notwendigen Raum für harmonische Begegnungen mit uns und unseren Nächsten im hier und jetzt. Familie und Gemeinschaft sind die Basis unserer gemeinsamen Zukunft, dort dürfen wir durch unsere Vergebung Frieden schaffen.
Ausgleich € 20.-


Mutter Erde Kreis

Erneuerung und Stärkung des Herdfeuers, der Beziehungen und Familien sowie der Haus- und Gartengeister: Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit
Wenn wir die Schöpferkräfte von Mutter Erde, des Kosmos und unsere persönlichen Gewahr werden und wir Verantwortung für unsere Verbindlichkeit mit der Schöpfung, unserer Quelle, übernehmen, dann ist der Wohnraum, Garten und Wohnort die erste Wahl für Reinigung, Erneuerung, Stärkung, für Segen und Frieden, denn von hier aus gehen wir in die Welt, um zu wirken, von hier aus startet unsere Reise. Und hier können wir selbst die Ideale der Dreigliederung beginnen umzusetzen. Letztlich eine radikale Erneuerung unseres Denkens, Fühlens und Handelns, sie kommt aus der Zukunft und erschafft diese mit. Ein neuer Geist weht und erinnert uns an die Einheit.
Mit unserer Trommel, den Pflanzenhelfern und den Spirits nehmen wir uns im Einklang mit Mutter Erde den Mut für diese (R)Evolution.
Du bist willkommen, so wie du bist
Ausgleich € 15.-


Federfächerbau 

Die Energien der Vogelfedern sind vielfältig, ihre Schönheit faszinierend. Mit einem urigen Holzstock, geschickten Händen und Seidenfäden komponierst du dir deinen Federfächer zum energetischen Reinigen. Der Workshop dauert ca. einen halben Tag.

Ausgleich: € 55.-, Bitte auch selbst Material mitbringen


Rasselbau

Neben der Trommel ist die Rassel ein feines Trance-, Reise- und Heilwerkzeug. Rohe Tierhäute werden zusammengenäht, an einen charakteristischen Ast oder einer Wurzel befestigt und nach dem Trocknen mit entsprechenden Samen, Kristallen usw. befüllt. Der magische Klang entfaltet seine Wirkung je nach der Komposition seiner Bestandteile. Am Feuer wird deine neue Rassel geweiht. Die Tierhäute bekommst du von uns. Andere Materialien selber mitbringen.

Zwei halbe Tage. Ausgleich: € 120.-


Gemeinsames Vollmondfeuerritual
Die Kraft der Gemeinschaft stärken in einem wunderschönen Naturritual. Die Elemente in ihrer ganzen Fülle erleben, sie ehren und Dank sagen. Es ist spannend und jedes mal anders, wie der Feuergeist erscheint, wie sich sein Temperament zeigt, was geheilt und befriedet werden darf. Wir öffnen gemeinsam den heilenden Raum, laden Großmutter Mond und die Spirits ein, bitten und geben Gaben des Dankes. Rasseln, Trommeln und Tönen verbindet uns zu einer starken kosmischen Gemeinschaft des Lichts.


Leben mit dem Goggolori-Mythos

Im Windachtal, im Wald, ein Fußmarsch weit, lebt der Erdgeist Goggolori. Um ihn ranken sich viele Geschichten und die Orte seiner Begnungen mit den Menschen sind heute noch erlebbar. Wir begeben uns auf den Pfad dieses Mythos, feiern Rituale in der Natur, Reisen und erforschen unsere Beziehung zur Erde, den Pflanzen und Tieren, den Elemeten und dem Geist dieser Legende. Wir vertiefen unsere Fähigkeit der Kommunikation und bringen unsere Gaben in den Wald und zur Windach.

für Kinder und Jugendliche (Ausgleich freie Gabe)

für Erwachsene Tagesseminar (Ausgleich € 85.-)